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Live Cooking

Ehrmann engagiert sich – Die Miniköche mit maximaler Botschaft

 

Wussten Sie eigentlich, dass jedes Jahr 11 Millionen (!) Tonnen* an Lebensmitteln im Müll landen, und das allein in Deutschland (*Bundeszentrum für Ernährung)? Um dieser Verschwendung zumindest ein Stück entgegenzuwirken und das Bewusstsein für Lebensmittel zurückzuholen – Dafür setzt sich die Organisation der Miniköche ein.

"Unsere Zukunft können wir nur sichern, indem wir unser Wissen und unsere Fertigkeiten an unsere Kinder weitergeben." - Dieser Leitspruch stammt von Jürgen Mädger, der das Konzept der Miniköche vor über 28 Jahren ins Leben gerufen hat.

 

 

Kochen mit Profis

 

Die Miniköche lernen bei dieser Initiative nicht nur, wie man Lebensmittel zubereitet, sie profitieren auch von dem Know-how der Profis, die das Bewusstsein für Lebensmittel an die Kleinen zurückgeben möchten. Philipp Jungkunz (Serviceleiter) und Manuel Weigele (Küchenleiter) des Restaurants Belvedere in Bruchsal haben sich der Sache angenommen und bilden die Köche in einem Zwei-Jahres-Programm aus.

Am Samstag, den 14.07., waren die Miniköche in unserem Küchenhaus in Bruchsal zu Gast. Zusammen mit den beiden Leitern kochten die Kinder in unserer Showküche ein schmackhaftes Menü für ihre Eltern. Dabei standen selbstgemachte Maultaschen im Mittelpunkt. Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns schon auf eine zukünftige Zusammenarbeit.

 

 

"Die Kinder sollen mit Lebensmitteln nicht nur die Fertigpizza verbinden, die ihnen in der Werbung oder in Filmen schmackhaft gemacht wird. Den Wert der Lebensmittel und den fachlichen Umgang damit wollen wir den Kindern bei dieser Ausbildung vermitteln."

 

 

Interview mit der Organisatorin Bärbel Hermann

 

Wir haben mit der Organisatorin der Miniköche, Bärbel Hermann (Initiative der Ev. Kirchengemeinde Heidelsheim), gesprochen: Ihr liegt das Thema „Essen, Umgang mit dem Körper, Wahrnehmung der Sinne und ein Gleichklang mit der Natur, Dankbarkeit und die Bewahrung der Schöpfung“ sehr am Herzen.

 

„Wie sind Sie zum Projekt „Miniköche“ gekommen?“

 

Bärbel Hermann: „Schon meine Ausbildung habe ich im Bereich Land- und Hauswirtschaft absolviert. Mir ist es ein Bedürfnis, grundlegende Werte des Umgangs mit Lebensmitteln weiterzugeben. In wunderbaren Küchen mit ausgefeilter Küchentechnik werden häufig Fertiggerichte zubereitet. „Tüte auf, Tüte zu“ und über die Wegwerfmentalität in Deutschland bin ich geradezu entsetzt. Dabei kann Kochen ein kommunikatives Erlebnis in jeder Familie sein. Ich hatte schon öfter von den Miniköchen und Herrn Mädger gehört, die Idee das Projekt in Bruchsal zu realisieren lies mich nicht mehr los.

 

„Was liegt Ihnen bei diesem Projekt besonders am Herzen: Stichwort Bewusstsein für Essen?“

 

Bärbel Hermann: „Mit den Miniköchen steuern wir eine Art Gegenbewegung zur Verschwendung von Lebensmitteln an. Das Bewusstsein für die Natur, die Ernährung und den richtigen Umgang mit Lebensmitteln zurückzuholen und sie zu schätzen ist für mich der wichtigste Aspekt bei dieser Sache. Die Kinder sollen mit Lebensmitteln nicht nur die Fertigpizza verbinden, die ihnen in der Werbung oder in Filmen schmackhaft gemacht wird. Den Wert der Lebensmittel und den fachlichen Umgang damit wollen wir den Kindern bei dieser Ausbildung vermitteln. Auch gesundes Essen kann schmackhaft und schnell zubereitet werden.“

 

„Wie ist die Zusammenarbeit mit den Kindern?“

 

Bärbel Hermann: „Die Gruppe hat sich gefunden und hat sichtbar viel Freude am Kochen. Auch den Teamleitern macht es großen Spaß zu sehen, wie schnell die Kinder ihr Wissen aufsaugen und vor allen Dingen mit wieviel Eifer sie dabei sind“.

 

„Wen konnten Sie für das Projekt auf prominenter Seite bereits gewinnen?“

 

Bärbel Hermann: „Ich freue mich sehr, dass die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal, Cornelia Petzold-Schick, die Schirmherrin der Miniköche unseres Ortes ist.“

 

„Auf was freuen Sie sich bei der Zusammenarbeit mit dem Einrichtungshaus Ehrmann am meisten?“

 

Bärbel Hermann: „Bei unseren vorhergehenden Treffen wurde deutlich, dass wir eine ähnliche Sprache sprechen und gleiche Ziele mit dieser Aktion ansteuern. Es ist für alle eine Win-Win-Situation, auf die Zusammenarbeit freue ich mich sehr.“

 

www.minikoeche.eu/